Hilfen zur individuellen Impfentscheidung

Die ersten Impfungen stehen regulär ab der 6. und 8. Lebenswoche an. Eine Impfberatung beim Kinderarzt oder der Kinderärztin ist also zumeist ab der U3 (4.-5. Woche) vorgesehen, Allerdings ist diese oft recht kurz bemessen, sofern die Eltern nicht gezielte Fragen stellen. Viele Ärzte und Ärztinnen orientieren sich zumeist klar und eindeutig an den Empfehlungen der ständigen Impfkommission (StiKO). Diese Impf-Empfehlungen werden allerdings ständig verändert und aktualisiert und sind auch von Land zu Land verschieden. Das alleine deutet darauf hin, dass es keine einheitliche Antwort darauf gibt, was richtig und was falsch ist

Lasse ich mein Kind impfen und wenn ja, wann und gegen welche Erkrankungen? Diese Fragen und die Suche nach einer individuellen Antwort steht jedem zu. Dazu braucht es vor allem Wissen, um informiert entscheiden können. Dazu zählen Informationen über alle aktuell empfohlenen Impfungen, über die entsprechenden Erkrankungen und Risiken im Kindesalter und über die Nutzen und Risiken der verschiedenen verfügbaren Impfstoffe.

Seit mehreren Jahren finden in den Räumen des Gemeinschaftskrankenhausen Havelhöhe im Familienforum regelmäßig Vorträge zum Thema einer differenzierten Impfentscheidung statt.

Referenten sind

Dr. Christoph Meinecke, Kinder- und Jugendarzt,
Dr. Pia Feldmann, Kinder- und Jugendärztin

Weitere Informationen finden zu den Veranstaltungen in Berlin finden Sie hier.

Beiträge zu einer diefferenzierten Impfentscheidung finden Sie beispielsweise auf der Webseite von Dr. med. Steffen Rabe (Arzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin) aus München oder auf der Webseite der Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V..

Als Therapeutin bin ich stets um eine differenzierte und individuelle Betrachtung medizinisch-therapeutischer Entscheidungen bemüht. Deshalb verweise ich gerne auch auf die Stellungnahme des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierter Medizin e.V. zum Thema Impfpflicht versus individuelle Impf-Entscheidung.

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