BehandlungHomöopathieWenn Sie zum ersten Mal zur Homöopathie-Behandlung in die Praxis kommen findet ein ausführliches Erstgespräch statt. Eine Anamnese für Erwachsene dauert ca. 2 Stunden. Bei Kindern oder kleineren akuten Beschwerden ist das Gespräch in der Regel viel kürzer. Danach nehme ich mir Zeit für eine gründliche Fallanalyse, in der ich das am Besten passende Arzneimittel für Sie auswähle.

 

Welche Symptome sind für die Homöopathie-Behandlung wichtig?

Für die ganzheitliche Behandlung durch Homöopathie sind im Behandlungs-Gespräch nicht nur direkte Symptome der Erkrankung wichtig, sondern auch die persönliche und familiäre Vorgeschichte und begleitende Symptome.

Da jeder Mensch etwas ganz Besonderes ist, erlebt jeder seine Erkrankung auch anders als jemand Anderer mit der gleichen Erkrankung. Migräne-Kopfschmerzen oder Allergie-Symptome können sich zum Beispiel sehr unterschiedlich zeigen. Für die Beschreibung der Symptomen sind auch Bedingungen wichtig, die das Symptom beeinflussen und verändern (z.B. Schmerz, der durch Wärme gebessert wird). Auch Gewohnheiten, Verhaltensweisen und andere Symptome können für die Mittelwahl wichtig sein sein. Nach einer sorgfältiger Fallanalyse wird die aktuell am Besten passende homöopathische Arznei für Sie ausgewählt.

Mittelverschreibung und Folgegespräch

Die Auswahl eines Mittels nach den Regeln der klassischen Homöopathie und die Fallanalyse braucht Zeit. Darum erhalten Sie als Patient/in mit einer chronischen Erkrankung (wie z.B. Neurodermitis, Asthma, Rheuma, Allergien) in der Regel erst einige Tage später ihr Arzneimittel beziehungsweise ein Rezept. Bei einer chronischen Krankheit findet dann im Abstand von ca. 4 – 6 Wochen ein Folgetermin statt. Hier prüfen wir anhand von festgelegten Verlaufsparametern, ob das Mittel gut gewirkt hat oder ob möglicherweise noch ein weiteres Mittel notwendig ist. Bei einer akuten Erkrankung (z.B. Erkältung, Blasenentzündung) findet eine deutlich kürzere Fallaufnahme statt und Sie erhalten sofort eine Arznei, die relativ schnell und deutlich helfen sollte.

Zuzahlung durch die Krankenkassen

Private Zusatzkrankenversicherungen sowie die Privat- und Beamten-Krankenkasse übernehmen die Erstattung der Homöopathie-Behandlung auch durch Heilpraktiker meist zu etwa 70-80% des Rechnungsbetrages. Manche private Krankenkassen zahlen bis zu 100%. Eine verbindliche Auskunft erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen keine Heilpraktiker-Behandlung.

Ob und wie Ihre Beschwerden mit Homöopathie behandelt werden können, können wir gerne in einem kostenlosen Vorgespräch klären.